Ein kleines bisschen Horrorschau

CO-REACH_Blog--Seite_19_Ein_kleines_bisschen_Horrorschau--Boeckmann[1]Was ist denn hier los? In meinem Kühlschrank stehen vier Becher Joghurt (fettarm). Obwohl ich den gar nicht mag. Und wer hat zuletzt beim Lieferdienst bestellt? Mein Kühlschrank in Absprache mit meinem Fitnessarmband! Das teilte ihm mit, dass ich weniger essen darf, wegen zehn läppischer Kilometer, die ich vergangene Woche nicht gelaufen bin. Gut, die zehn Kilometer standen in meinem Trainingsplan. Aber, dass ich so konsequent sanktioniert werde, habe ich nicht erwartet. Ein strenges Fitnessarmband. Ich suche vergeblich meine Schokolade und meinen Vanille-Pudding. Ob das etwa alles der Lieferdienst mitgenommen hat?

Der Appetit treibt mich in die Fast-Food-Filiale um die Ecke, ich bestelle zwei Cheeseburger. Die Bedienung guckt auf ihren Bildschirm, lächelt sanft und stellt einen Salat mit Cherrytomaten auf den Tresen. „Mehr ist heute leider nicht drin“, sagt sie. Auch der Server des Fast-Food-Ladens weiß Bescheid. Mein Armband hat just mit ihm konspiriert.

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Expertengespräche im Plauderton

Schon CO-REACH 2014zweimal bereicherte der Open Summit die CO-REACH um ein innovatives Dialog-Format. Die drei Macher Norbert Barnikel, Stefan Peter Roos und Tim Schikora berichten, was sie an Unkonferenzen reizt und weshalb sich das Format ideal für Aussteller eignet.

 

Was war die Initialzündung für den Open Summit?
Norbert Barnikel: Die Projektleiterin der CO-REACH, Bettina Focke, habe ich ursprünglich bei einem meiner Marketing-Workshops kennengelernt. Monate später, bei einem erneuten Aufeinandertreffen, erzählte sie mir, sie sei auf der Suche nach einem innovativen Format für die Messe. Es sollte anders sein und den Menschen einen ungezwungenen Austausch ermöglichen. Mir fiel dazu das Barcamp-Konzept ein, weil es sich gerade durch seine Offenheit auszeichnet. Nach einigen Gesprächen stand fest: Wir adaptieren den Ansatz für die Messe.

Stefan Peter Roos: Wir alle im Team hatten zwar schon Erfahrungen mit Barcamps und Unkonferenzen gesammelt. Wie man dieses offene Format mit einer Messe verbindet, hatte bis dahin aber noch niemand probiert. Etwas Neues zu gestalten, machte daher den besonderen Reiz der Aufgabe aus. Und von Bettina Focke erhielten wir dafür alle Freiheiten.

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Blättern, wischen, einrichten

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Möbelrücken heute: Ikea Media Solutions-Chef Peter Kleeßen über das Erfolgsgeheimnis des bookbooks.

Mit einem sympathischen Lächeln, zu dezenter Musik und auf Englisch mit schwedischem Akzent begrüßt Ikea-Chefdesigner Jörgen Eghammer den den Zuschauer – um ihm ein Device vorzustellen, das sein Leben verändern wird. Die Rede ist vom Ikea Katalog 2015, dem bookbook. Das kommt ohne Kabel aus, ist kostenfrei im Briefkasten downloadbar und seine Seiten lassen sich mit einem Knick bookmarken.

Ikea Singapur hat mit dem Youtube-Clip die typischen Spots von Apple charmant parodiert. Und das auf so gelungene Weise, dass der Film vier Wochen nach seiner Veröffentlichung Anfang September über zwölf Millionen Mal angeklickt wurde.

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The Big Eight

Umsätze, Kanäle und Effizienz: Acht Marketing-Zahlen, die jeder kennen sollte.

 

  • 75,6 Milliarden Euro umfasste im Jahr 2013 der Werbeetat der deutschen Unternehmen. Davon entfielen 36 Prozent auf den Bereich Dialogmarketing.
  • 81 Prozent aller Unternehmen nutzen Dialogmarketing mittels der typischen Medien Mailing, Online oder Telefon. Durchschnittliches Jahresbudget: rund 100.000 Euro.
  • 7 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr für Online-Marketing ausgegeben. Zuwächse gab es vor allem beim E-Mail- und Social-Media-Marketing. In die eigene Website investierten die Unternehmen zuletzt 6,3 Milliarden Euro.
  • 17 Prozent der Unternehmen setzen auf Crossmedia-Kampagnen, im Durchschnitt fünfmal im Jahr. Gesamtkosten: 25,3 Milliarden Euro. Die beliebteste Kombination ist Website–Anzeige–Messe. Und je größer ein Unternehmen, desto wahrscheinlicher der Crossmedia-Einsatz.
  • 5 Kampagnen setzt der durchschnittliche Crossmedia-Nutzer pro Jahr in Szene. Dafür gibt er im Schnitt 44.500 Euro aus. Ein Zehntel der Unternehmen legt noch einen drauf und fährt mehr als 10 Kampagnen jährlich.
  • 51 Prozent der Unternehmen messen bei ihrer Crossmedia-Kampagne den Erfolg. Nachholbedarf haben aber auch andere. Denn lediglich …
  • 54 Prozent ermitteln nach einer Kampagne mit volladressierten Werbesendungen (Print-Mailings) deren Wirksamkeit. Im Online-Marketing führen sogar nur 43 Prozent Erfolgsmessungen durch. Sofern die Effizienz kontrolliert wird, schauen sich …
  • 39 Prozent der Online-Marketer die Klickraten und Website-Besuche an. Lediglich 10 Prozent setzen auf Kennzahlen, die auch die Kampagnen-Kosten einrechnen, wie zum Beispiel Cost per Click oder Cost per Order.

 

Linktipp

Wer seine Marketingzahlen vergleichen möchte, ist hier richtig: Dialog Marketing Monitor 2014

Digitale Magazine sind im Kommen. Die gedruckten Magazine verdrängen sie aber noch lange nicht.

BlätterDruckn oder Wischen? Kiosk oder iTunes? Schaut man sich die vielen Menschen an, die sich lesend über Tablets und Smartphones beugen, könnte man meinen, die Tage des gedruckten Magazins sind gezählt. Noch gibt es zwar beeindruckende Verkaufszahlen von alleine rund 81 Millionen Publikumszeitschriften pro Quartal. Aber die Zeiten ändern sich mit den hunderten Verlags-Apps, die Lesestoff als E-Paper aufs Tablet und Smartphone saugen. 41 Prozent der iPad-Nutzer haben solche Zeitschriften-Apps installiert, die meisten bis zu fünf Stück.

Und: 2013 lag der Verkaufs- und Werbeumsatz bei Zeitungs- und Zeitschriften-Apps bei rund 790 Millionen Euro. 2015 soll sich der Umsatz bereits verdoppelt haben. Beachtliche Wachstumsraten meldet auch die Fachpresse: Um 17 Prozent stiegen zuletzt die Umsätze mit digitalen Zeitschriften, verlagseigene Apps kamen auf sieben Prozent plus.

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Richtig oder falsch?

In unserer ReCO-REACH_Blog--Seite_8_Richtig_oder_falsch_Facebook--Baum[1]ihe „Richtig oder falsch“ lassen wir Marketingtrends von einem Experten beurteilen. Diesmal: Werbeanzeigen auf Facebook. Die klickt doch keiner, oder? Manuel Leschik, Geschäftsführer bei rabbit performance, hat Erfahrung im Social Advertising.

Anzeigen auf Facebook bringen nichts, schon gar nicht im B2B-Bereich. Richtig oder falsch, Herr Leschik?

„Falsch! Richtig ist vielmehr: Schlechte Anzeigen bringen nichts. Gute dagegen nützen (fast) jeder Branche, unabhängig ob B2B oder B2C. Erstens haben sich Berufliches und Privates auf Facebook längst vermischt. Zweitens ist der Anteil von Personen, die sich während der Arbeitszeit im Sozialen Netzwerk Nr. 1 befinden, durch die mobile Nutzung enorm gestiegen. Und drittens bietet Facebook für seine Ads spezielle Selektionskriterien: Die User können etwa nach Arbeitgeber, Branche, Beruf und Interessen angesprochen werden. Unsere Erfahrungen zeigen, dass kostenlose Webinare, Whitepaper und Messeeinladungen hier beste Ergebnisse liefern. Dies gilt übrigens auch für Recruiting-Kampagnen.

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