„Was war eigentlich Ihr Highlight?“

Drei Aussteller ziehen ihr Fazit zur CO-REACH 2014: Conversions, Besuchermagnete und Leads.

André Hellmann, Gründer und Geschäftsführer der netzstrategen GmbH aus Karlsruhe
André Hellmann, Gründer und Geschäftsführer der netzstrategen GmbH aus Karlsruhe

 

Wie fällt Ihr Resümee zur CO-REACH 2014 aus? Wurden Ihre Erwartungen erfüllt?
Wir sind positiv überrascht! 2014 war unser erster Auftritt auf der CO-REACH und wir konnten viele tolle neue Kontakte knüpfen – branchenübergreifend. Aber um ernsthafte Conversions zu erzielen, muss man auch im Messenachgeschäft einiges leisten und dran bleiben. Aufträge kommen nicht von alleine, aber wir sind guter Dinge.

 

Was war Ihr besonderes Messe-Highlight?
Das war ganz klar die Nachfrage nach unseren Leistungen – wir hatten unser Aus- und Weiterbildungsprogramm sowie ein konkretes Webanalyseprodukt im Messegepäck. Generell war das Interesse der Besucher an digitaler Strategie und Online-Marketing wirklich bemerkenswert, worüber wir uns natürlich wahnsinnig freuen.

 

Was sind die Erfolgsfaktoren für eine gelungene Messepräsenz?
Als CO-REACH-Neuling haben wir auf einen Messe-Einsteigerstand gesetzt und Wert darauf gelegt, alles freundlich und jung zu gestalten. Die Leute sollten das Gefühl haben, ganz unkompliziert mit uns ins Gespräch kommen zu können. Sitzsäcke und bunte Poster haben ebenso geholfen wie der Vorab-Dialog via Online-Marketing. Entscheidend waren aber sicherlich unsere beiden Vorträge auf den Areas. Die haben uns viel Aufmerksamkeit gebracht. Außerdem haben wir den Messeauftritt vor und während der Messe in den sozialen Medien kommuniziert, uns in Gespräche zur CO-REACH eingeklinkt und über Google für unseren Stand geworben.

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Wer sich nicht bewegt, ist morgen platt

CO-REACH_Blog--Seite_16-17_Wer_sich_nicht_bewegt_ist_platt--Dahmen[1]Muss man sich die durchschnittlichen Marketingverantwortlichen als Kaninchen vorstellen, die paralysiert vor der Schlange namens „Veränderung“ sitzen? Das muss man – jedenfalls, wenn man es mit Dietmar Dahmen hält. Der Marketingexperte ist davon überzeugt, dass wir mitten in einer Zeitenwende stecken. Wer den Wandel nicht aktiv mitgeht, der wird rasch abgehängt.

Herr Dahmen, in einem Vortrag haben Sie eine bemerkenswerte Feststellung gemacht: drei von vier Marketing-Chefs seien der Meinung, in den letzten zwei Jahren habe es mehr Veränderungen gegeben als in den 50 Jahren zuvor. Bereitet dieser Wandel den Marketingverantwortlichen Sorge?

Dietmar Dahmen: Hier noch eine Zahl: Jeder zweite Marketing-Chef kommt mit dem Wandel nicht klar. Das deshalb, weil die Entwicklung nicht linear verläuft, sondern springt. Wirklich bedeutende Veränderungen passieren nicht nach und nach, sie sind auf einmal einfach da – wie in der Evolution. Gestern gab es noch kein Leben auf der Erde, heute ist Leben da. Gestern hing das Telefon noch an einem Kupferdraht, heute telefonieren wir beim Bergsteigen und Wildwasser-Rafting. Solche einschneidenden Ereignisse kommen aktuell sehr häufig und auf verschiedenen Gebieten vor: bei den Endgeräten, bei den Medien und beim Verkauf. Und niemand kann anfangs sagen, wie sich eine Veränderung auswirkt, was man beispielsweise mit Google Glass oder Big Data anfangen soll. Außerdem: Die Dynamik nimmt enorm zu. Sie ist mittlerweile schneller als unsere Fähigkeit zu lernen und zu adaptieren. Von Sorge zu sprechen, ist daher ziemlich untertrieben. Die CMOs empfinden Machtlosigkeit!

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