Dialog Marketing Monitor 2015

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Dialogmarketing-Medien: Übersicht

Die jährliche Studie der Deutschen Post, vorgestellt auf der CO-REACH, hat ermittelt: Die Dialogmarketingmedien haben die klassischen Medien überholt. Aber: Nur jedes sechste Unternehmen agiert crossmedial – dadurch wird wertvolles Potenzial verschenkt!

Der Dialog Marketing Monitor 2015, den die Deutsche Post am 24. Juni 2015 bei uns auf der CO-REACH vorgestellt hat, hat gezeigt: Der direkte Dialog mit den Kunden wird für Unternehmen immer wichtiger.

Im vergangenen Jahr lagen die Werbeausgaben deutscher Unternehmen für Dialogmarketingmedien knapp über denen für Klassikmedien (27,3 Mrd. vs. 27,1 Mrd Euro). Budgetstärkstes Einzelmedium war mit 8,6 Milliarden Euro der volladressierte Werbebrief. Vor allem der Handel hat seine Budgets in diesem Bereich angehoben.
Im Vergleich zu den Vorjahren ist das Wachstum des Onlinemarketing etwas zurückgegangen. Zweistellige Wachstumsraten verzeichneten nur das Social Media Marketing (+10 Prozent) und das Mobile Display Advertising (+14 Prozent).

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Anteile der Mediengruppen

Eine geringe Rolle spielt weiterhin die Erfolgsmessung – nämlich nur bei der Hälfte aller Unternehmen, die Werbesendungen verschicken. Im Onlinemarketing sind es sogar nur 34 Prozent. Wird gemessen, dann lediglich die Response ohne Berücksichtigung der Kosten.

Crossmedia-Kampagnen, die intelligent unterschiedliche Kanäle miteinander verknüpfen, können die Werbeeffizienz nachweisbar erhöhen – und bleiben die Ausnahme. Nur jedes sechste Unternehmen in Deutschland versucht, durch den kombinierten und parallelen Einsatz verschiedener Medien die Gesamtwirkung der Maßnahmen zu steigern.
Auch 2016 setzt die CO-REACH wieder ihren Schwerpunkt auf der Abbildung crossmedialer Ansätze und Trends.
Quelle: Dialog Marketing Monitor Deutsche Post.

Für den Dialog Marketing Monitor 2015 befragt das Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest 2.727 Marketingentscheider zu ihren Werbeaktivitäten und Budgets. Dabei werden sowohl die internen als auch die externen Marketingaufwendungen der Unternehmen erfasst. Ausgearbeitet wird die Untersuchung gemeinsam mit dem Siegfried Vögele Institut der Deutschen Post. Der Dialog Marketing Monitor 2015 kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

CO-REACH Speaker Atasoy Altinci im Interview

Mit Digital Intelligence näher am Kunden und schnellere AHA-Effekte aus Daten gewinnen

Das Internet als strategisches Standbein: Wer in dynamischen und hart umkämpften Branchen länderübergreifend der Konkurrenz einen Schritt in Sachen Verkauf, Conversion, Service und Wissen voraus sein will, benötigt neue Konzepte, Lösungen und Strategieansätze, um dem veränderten Informations- und Kaufverhalten der Kunden gerecht zu werden. Atasoy Altinci, Gründer und Geschäftsführer von New Elements GmbH sprach auf der CO-REACH und in seiner Open Summit Session über Big Data, Smart Data … Dumb Data? Alles Data? Vidream ist dem mächtigen Buzzword „Big Data“ auf den Grund gegangen, bei dem zwar alle Unternehmen irgendwie mitmachen wollen, gleichzeitig jedoch einen gehörigen Respekt haben. Im Interview auf der CO-REACH erklärt Altinci, wann sich ein Unternehmen unbedingt mit Big Data beschäftigen muss und wie es dazu intern aufgestellt sein sollte.

Interview & Video: www.vidream.de

Open Summit Sessiongeber Markus Bockhorni im Interview

Markus Bockhorni führt bei eMBIS Schulungen im gesamten Bereich des Online Marketing durch. Auf der CO-REACH hat er verraten, welche Themen bei den Unternehmen derzeit hoch im Kurs stehen, und wo die Reise hingeht …

In seiner Session beim diesjährigen Open Summit bot Markus Bockhorni (eMBIS) einen ersten Einblick in das, was er sonst den Teilnehmern seiner Seminare vermittelt: Online-Marketing-Ziele definieren und messbar machen.

Den ganz großen, allumfassenden Überblick zu geben, ist dabei längst nicht mehr möglich – die gefragten Themen werden bei der stetig steigenden Anzahl an Möglichkeiten immer spezifischer. Nach wie vor verhält es sich jedoch so, dass Schulungen erst dann relevant werden, wenn Trends längst State-of-the-Art geworden und ihre Notwendigkeit in den Marketingabteilungen erkannt wurde.

Damit dieser Erkennungsprozess schneller vonstatten geht, hat Bockhorni zum einen das Seminar „Digitales Marketing für Führungskräfte“ im Angebot, wo diese für aktuelle Marketing-Themen sensibilisiert werden. Momentan sind Seminare zu SEO, Webanalyse und Social Media Strategie am meisten gefragt – die Klassiker also. Künftig rechnet Bockhorni mit konkreteren Schwerpunkten, z.B. Usability oder Customer Journey Auswertung. Letztere hält er für besonders wichtig, um Kampagnen messbar zu machen – vom Erfolgsbewertungsprinzip Last Cookie wins hingegen hält er wenig.

Generell gilt: Jede Webanalyse kann nur sinnvoll sein, wenn im Vorfeld Ziele definiert wurden, um an ihrem Erreichen den Erfolg einer Kampagne messen zu können.

Interview & Video: www.vidream.de

Referenten im Rückblick: „Pfeif auf die Likes“

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Michael Praetorius in der CO-REACH Crossmedia Area

Michael Praetorius erklärte, wann ein bloßes „Gefällt mir“ nicht als Maß aller Marketing-Dinge gelten darf

Längst wollen Marken es Medien gleich tun und ihre Reichweite selbst ausbauen und steuern. Das findet unser Referent Michael Praetorius zunächst einmal gut und auch richtig. Weniger gut ist, dass viele Unternehmen beim Zählen von Facebook-Fans, Twitter-Followern und YouTube-Abonnenten aufhören und vergessen, dass Reichweite kein Selbstzweck und längst nicht Alles ist. Je nach Marketingziel dienen ganz andere Faktoren, zum Beispiel der Inhalt von Kommentaren (Kundenzufriedenheit), Klickzahlen (Leads) oder die Herkunft der Zielgruppe (Neukundengewinnung), als Barometer für die Erfolgsmessung. Als allgemeine Richtschnur kann gelten: „Je schneller eine Interaktion bei geringer Affinität stattfindet, desto höher ist die Relevanz des Objekts.“

Welche Werte es sich bei welchen Zielsetzungen genauer zu betrachten lohnt, hat Michael Praetorius auf der CO-REACH anschaulich erklärt.

Vortrag verpasst? Auf unserem CO-REACH YouTube-Kanal können alle Vorträge der Crossmedia Area nochmal in Ruhe angeschaut werden – hier geht’s zu Michael Praetorius.