Adblocker: Störungsfrei Surfen – CO-REACH[magazin]

Business Development Managerin Caroline Louwette, Eyeo GmbH
Business Development Managerin Caroline Louwette, Eyeo GmbH

Wegzappen und umblättern: Werbeverweigerung ist nicht neu. Besonders im Internet ist eine systematische Ausblendung simpel – mit einem Adblocker-Plugin für den Browser. Weltweit rund 200 Millionen Nutzer entziehen sich so der Online-Werbung. Kein Wunder, dass Publisher, die mit Impressions und Klicks ihr Geld machen, die Adblock-Anbieter scharf kritisieren. Besonders im Schussfeld: Die Eyeo GmbH aus Köln, Entwickler des populären Adblock Plus. „Wir verstehen die Publisher-Seite“, sagt Business Development Managerin Caroline Louwette. „Aber warum ist Adblocking denn so populär geworden? Es sind die verschiedenen Formen nerviger Werbeformate, die dem Nutzer stets und ständig beim Surfen begegnen.“

Eyeo hat sich ein Ziel gesetzt: Online-Werbung besser machen mit der „Acceptable Ads Initiative“. Wer auf die Whitelist des Blockers möchte, muss einige Kriterien erfüllen: „Die Werbung unterbricht den Nutzer nicht dabei, das auf der Website zu sehen, weshalb er eigentlich dorthin gesurft ist. Werbeformate sind klar gekennzeichnet. Deshalb sind keine Ads gestattet, die sich über den Inhalt legen, durch Animationen ablenken oder irreführend sind“, sagt Caroline Louwette.
Die Kriterien wurden von tausenden Adblock-Plus-Nutzern festgelegt – ermittelt in Umfragen und im eigenen Forum. Der nächste Schritt: ein unabhängiges Acceptable-Ads-Gremium. Key Stakeholder aus dem Online Advertising verwalten die Kriterien und entwickeln sie weiter – nach den Markt- und Nutzeranforderungen. Publisher willkommen!

CO-REACH 2016
Caroline Louwette, Eyeo GmbH: Ein Werbeblocker der verbindet: Verlorene Zielgruppe und Online Ads wieder vereint.
Crossmedia Area, 29. Juni, 10:45 Uhr.

 

Text: Christian Boeckmann, Redaktion CO-REACH[magazin]

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