Warum Blogger für Messeveranstalter das Salz in der Suppe sind

Blogger - Das Salz in der Suppe, Credits: Wibke Ladwig
„Ich lebe von guter Suppe und nicht von guter Rede“, sagte Moliére und fragte nach Salz. Quelle: Wibke Ladwig.

Die Messe Frankfurt hat eins. Die Koelnmesse und die Messe Düsseldorf auch. Ebenso die NürnbergMesse: Ein Blog. Immerhin ist ein Blog ein ausgezeichnetes Mittel, um Geschichten über die Vielfalt der Veranstaltungen zu erzählen. Informationen lassen sich in einem Blog unterhaltsamer aufbereiten, als das etwa auf der Website oder in einem Newsletter der Fall ist. Deshalb haben wir von der CO-REACH ebenfalls ein Blog.

Sind die Messeveranstalter also Blogger? An dieser Stelle wird mancher schmunzeln. Meist heißt es eher „Wir bloggen auch“ und nicht „Wir sind Blogger“. Was genau ein Blogger ist, ist verzwickter, als man zunächst denken mag. Ist ein Blogger, wer ein Blog hat?

Muss man zwischen denen unterscheiden, die mit Bloggen Geld verdienen, und den Bloggern, die lediglich aus Interesse und Vergnügen, dafür aber möglicherweise unregelmäßig bloggen? Gibt der Klout-Wert Aufschluss oder die Anzahl der Kommentare im Blog? Und was ist mit einflussreichen Nicht-Bloggern, die mit ihren Beiträgen bei Twitter, Facebook, Instagram oder Youtube eine hohe Reichweite und Relevanz  erzielen? Erst jüngst gab es eine Blogparade zum Bloggen ohne Blog.


Blogger willkommen?

Die Frage nach einer Definition von Bloggern wird spätestens dann interessant,  wenn es um die Akkreditierung für eine Messeveranstaltung geht. Während Blogger bei manchen Messen willkommen sind und umstandslos akkreditiert werden, tun sich andere Messeveranstalter schwer. Manche lehnen gar generell ab, Anfragen von Bloggern wie die von Journalisten zu handhaben.
Dabei hat die Anwesenheit von Bloggern für einen Messeveranstalter wesentliche Vorteile:

1. Öffentlichkeit. Ergänzend zur klassischen Presse erreichen Blogger andere Communities und erzeugen mit ihren Beiträgen zusätzlich Sichtbarkeit im Internet.

2. Marktforschung. Je mehr Blogger Beiträge schreiben, desto mehr wertvolle Einblicke erhalten Veranstalter und Aussteller in die User Experience von Messebesuchern.

3. Service. Viele Aussteller haben eigene Blogs und setzen auf Blogger Relations. Sie nehmen die Gelegenheit, Kontakte zu Bloggern zu knüpfen oder zu pflegen, dankbar wahr.
Davon abgesehen geben die Begegnungen mit Bloggern auch Messeveranstaltern die Möglichkeit, sich in der Blogosphäre besser zu vernetzen und den eigenen Social-Media-Accounts oder dem Blog über die Messe hinaus mehr Leben einzuhauchen. Die Gespräche können Impulse liefern für neue Veranstaltungs- und Vernetzungsformate, denn parallel zu den klassischen Messe- und Konferenzveranstaltungen sind, beflügelt durch Social Media, neue Formate entstanden.

Wie etwa der Open Summit, eine Mitmach-Konferenz auf der CO-REACH, deren Agenda am Tag selbst durch die Teilnehmer entsteht und die dem offenen Austausch von Erfahrungen und Wissen dient. Blogger sind auf der CO-REACH herzlich willkommen. Für WLAN und Steckdosen ist gesorgt. Unser Hashtag lautet #coreach.
P.S. Die Vorab-Akkreditierung wird drei Monate vor der CO-REACH aktiviert. Über Twitter und Facebook geben wir Bescheid, wenn es losgeht!
Text & Bild: Wibke Ladwig

1 Comment

  • Meike Leopold

    Hi Wibke, interessanter Beitrag! Und danke für die Erwähnung meiner BLogparade! :) lg, Meike


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