Schwarz-Rot-Geil: Die Angst geht um – CO-REACH[magazin]

Christian Boeckmann, Redaktion CO-REACH Magazin
Christian Boeckmann, Redaktion CO-REACH[magazin]
Am Freitag beginnt die EM. Als Aufhänger für das Marketing muss der schwarz-rot-gelbgoldene Wahnsinn schon seit Wochen herhalten. Unseren CO-REACH[magazin]-Autor freuts nicht.

Das Runde muss ins Eckige und ein Spiel dauert 90 Minuten. Mehr muss man über den grandiosen Sport namens Fuppes nicht wissen. Leider hält sich das Marketing rund um WM und EM nicht an Spielzeiten. Beispiel Europameisterschaft in Frankreich: Wenn der Schiri am 10. Juni die erste Partie anpfeift (Frankreich – Rumänien), haben die Unternehmen den Zuschauer bereits einen Monat lang mit ihrem EM-Zauber bearbeitet: Europameister-Brötchen, Schland-Handytarif, Euro-2016-Rabatt, Jogi-Joghurt. Masse statt Cleverness. weiterlesen

Adblocker: Störungsfrei Surfen – CO-REACH[magazin]

Business Development Managerin Caroline Louwette, Eyeo GmbH
Business Development Managerin Caroline Louwette, Eyeo GmbH

Wegzappen und umblättern: Werbeverweigerung ist nicht neu. Besonders im Internet ist eine systematische Ausblendung simpel – mit einem Adblocker-Plugin für den Browser. Weltweit rund 200 Millionen Nutzer entziehen sich so der Online-Werbung. Kein Wunder, dass Publisher, die mit Impressions und Klicks ihr Geld machen, die Adblock-Anbieter scharf kritisieren. Besonders im Schussfeld: Die Eyeo GmbH aus Köln, Entwickler des populären Adblock Plus. „Wir verstehen die Publisher-Seite“, sagt Business Development Managerin Caroline Louwette. „Aber warum ist Adblocking denn so populär geworden? Es sind die verschiedenen Formen nerviger Werbeformate, die dem Nutzer stets und ständig beim Surfen begegnen.“ weiterlesen

Kunden, Daten und Maschinen: Data Driven Zukunft – Titelthema CO-REACH[magazin]

Vollgas in Richtung Zukunft
Vollgas in Richtung Zukunft

Ohne verlässliche Kundendaten und solides Wissen über die Zielgruppen läuft kein Marketing, das ist klar. Im Jahrzehnt der Digitalisierung und der Techniksprünge stellt das die Unternehmen vor große Fragen: Was sind die wichtigsten Datenquellen? Wo liegen die Chancen? Eine kleine datengetriebene Geschichte – und wieso Virtual Reality demnächst zur Superquelle wird.

Datengetriebenes Marketing verspricht relevante Werbung für den Konsumenten und damit steigende Umsätze. Wer viel über seine Bestandskunden und auch über potenzielle Neukunden weiß, kann sie individuell ansprechen: mit Produkten und Services, die zu den Interessen und zu vorangegangenen Käufen passen, mit Botschaften in der passenden Tonalität, auf geeigneten Kanälen – und in Kontexten, die viel Aufmerksamkeit versprechen. Woher bekommen Unternehmen dieses Wissen? Was tun, um vom Wettbewerber nicht abgehängt zu werden? weiterlesen

Das Ende des Marketings (as we know it) – Sneak Peek CO-REACH[magazin]

Holger Schmidt Speaker Referent Netzökonom
Dr. Holger Schmidt, Chefkorrespondent für die digitale Wirtschaft beim Focus Magazin

Einen kleinen Vorgeschmack auf die 43. Ausgabe des CO-REACH[magazin], das am Freitag, 2.6. erscheinen wird, geben wir mit dem Interview mit Dr. Holger Schmidt, Netzökonom und Referent auf der CO-REACH.

Als „Netzökonom“ analysiert der Journalist Dr. Holger Schmidt die Wechselwirkungen zwischen Technologien und Wirtschaft. Ein Schwerpunkt der letzten Jahre: die digitale Transformation mit all ihren Chancen und Risiken. Auch das Marketing ist vom Wandel betroffen. Von dem, was wir bislang kannten, wird nicht viel übrig bleiben – so die These von Holger Schmidt.

Herr Schmidt, die digitale Transformation bietet nicht nur viele Chancen, sie entfaltet auch eine disruptive Kraft. Einige Branchen haben das schon sehr deutlich gespürt. Nun ist das Marketing keine Branche, sondern eine Funktion in Unternehmen. Ist seine Existenz dennoch bedroht?  weiterlesen

CO-REACH[magazin] #43 erscheint am Freitag

CO-REACH Magazin - Ausgabe 43
Sommer Sonne CO-REACH … Zumindest für letzteres können wir garantieren: am 29. & 30. Juni 2016 in Nürnberg!

Liebe Leser des CO-REACH[magazin],

wer in den 90er Jahren flirten wollte, besuchte verheißungsvolle Disko-Single-Partys. Die hießen zum Beispiel „Fisch sucht Fahrrad“. Die Teilnehmer klebten sich Nummern in Statusfarbe aufs Hemd (rot = Bereitschaft, blau = offline). Und wer die persönliche Ansprache scheute, sagte dem DJ Bescheid, der die favorisierte Zahl ausrief und die beiden Turteltäubchen zum Meeting bat. Umständlich, aber segensreich für verklemmte Singles. So waren sie, die 90er. (Heute gibt es Tinder.)

Unglaubwürdig ist die Info, dass in einer dieser Nächte die Zielgruppen-Segmentierung und das Online-Targeting erfunden wurden. Aber das Prinzip ist sehr ähnlich: mithilfe von Daten passende Menschen anzusprechen. Was Data Driven Marketing heute wichtig und morgen unabdingbar macht, beschreiben wir in unserer Titelgeschichte des CO-REACH[magazin], das ab Freitag in Ihrem Briefkasten ist (ab Seite 4).  weiterlesen

CO-REACH[magazin] – wissen, was die Branche bewegt

Das CO-REACH[magazin] informiert 2x pro Jahr kompakt über Branchen- und Messethemen
Das CO-REACH[magazin] informiert 2x pro Jahr kompakt über Branchen- und Messethemen
Unser zweimal jährlich erscheinendes CO-REACH[magazin] berichtet über Wissenswertes aus der Welt des Crossmedia Marketings sowie Inhalte und Programm der CO-REACH.

 

In der #43 – Juni 2016:

  • Trends und Aktuelles aus der Branche, unter anderem rund um unser diesjähriges Schwerpunktthema Data-driven Marketing
  • Gespräche mit den CO-REACH Referenten – darunter Netzökonom Dr. Holger Schmidt
  • Und natürlich ein Ausblick auf unser Messe- und Vortragsprogramm, inklusive Ausstellerverzeichnis, Workshops und Sonderschauen

 

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PS: Wer’s lieber digital mag – wir informieren Sie gern, sobald ein neues Magazin als Download verfügbar ist!

Mobile first, oder doch nur Geldverschwendung?

Henry_Kördel
Henry Kördel, Innovationsmanager bei der Deutschen Bahn Fernverkehr AG

In unserer CO-REACH[magazin] Reihe „Richtig oder falsch?“ beurteilen Experten aktuelle Marketingtrends. Diesmal: die Zukunft von Mobile Advertising.

Henry Kördel ist Innovationsmanager bei der Deutschen Bahn Fernverkehr AG und kümmert sich um Digitalisierung und mobile Trends. An jeder Ecke heißt es heute „Mobile first“. Für Werbetreibende ist das Geldverschwendung, da Einblendungen auf kleinen Displays einfach nicht funktionieren. Richtig oder falsch, Herr Kördel?

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Gesprengte Ketten: Social Media Spielregeln

Soziale Netzwerke Social Media Twitter facebook Instagram Snapchat
Facts & Figures der Top Social Networks

Die Social-Media-Welt ändert einige Spielregeln. Die sollte man kennen und ausnutzen.

Das hellblaue Vögelchen flattert eigentlich wie immer. Stagnierende Nutzerzahlen reichen aber nicht in einer Social-Media-Welt, in der stetes Wachstum zählt. Also überlegt Twitter fieberhaft, wie es im neunten Jahr attraktiv und frisch bleibt – und sprengt mal eben das eiserne 140-Zeichen-Limit. Zuerst bei den Direktnachrichten. Dort sind jetzt bis zu 10.000 Zeichen möglich. Die Twitter-Gemeinde spekuliert und zittert. Werden demnächst auch die Tweets verlängert, kippt das Alleinstellungsmerkmal „Kurznachricht“. Vorbei der schnelle Blick in die Timeline, die kreativen Abkürzungen und die erzwungene Klarheit, die mancher Meldung und Marketingbotschaft gut tat. Twitter steht aber nicht alleine da, auch andere Kanäle stellen wesentliche Spielregeln zur Disposition.

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Ibrahim Evsan: Das „social“ in Social Media

Ibrahim Evsan
Ibrahim Evsan im Interview für unser CO-REACH Magazin: Er will mit seinem Unternehmen Social Trademarks zum „Königsmacher“ werden.

2006 baute er das Video- und Bild-Portal Sevenload auf, mit seinem aktuellen Projekt Social Trademarks will er Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft dabei helfen, via Facebook, Twitter und Co. zur eigenen Marke zu werden. Ibrahim Evsan ist also in der digitalen Welt zu Hause. Und deshalb weiß der Serial Entrepreneur, wie sich Unternehmen hier aufstellen sollten. Der Mensch ist dabei entscheidend.

Herr Evsan, Social Media gibt es – grob gesagt – seit Mitte der 2000er Jahre. Sie sind von Anfang an dabei. Was bedeuten Plattformen wie Facebook oder Twitter für die Unternehmen?
Ibrahim Evsan: Die Unternehmen befinden sich nach wie vor in einer Transformation. Sie müssen damit umgehen, dass mit Social Media eine neue Kommunikationsphilosophie entstanden ist. Der Nutzer erwartet Dialog und Interaktion auf Augenhöhe statt One-Way-Verlautbarungen von oben herab. Sich daran anzupassen, fällt den Verantwortlichen schwer. weiterlesen

Warum CO-REACH Aussteller werden?

… Wer könnte diese Frage besser beantworten als unsere Aussteller selbst? Wir haben nachgefragt: Wie lautet Ihr Fazit zur CO-REACH 2015? Und kommen Sie 2016 wieder?

 

Friederike Menzel
Friederike Menzel, Bauer BPN

Friederike Menzel, Teamleitung Sales bei Bauer BPN, Hamburg:

„Für uns als Zustelldienstleister war die Messe der wichtigste Branchentreff des Jahres. Die Anzahl der qualifizierten Gespräche war ein absoluter Rekord. Wir haben auf und unmittelbar nach der Veranstaltung eine Vielzahl von Interessenten in Kunden umwandeln können. Aufgrund der aktuellen Situation in unserem Marktumfeld haben wir viele Versandanfragen erhalten – die meisten Besucher waren auf der Suche nach alternativen Zustellformen. Hier ging es vor allem um die flexiblen Versandlösungen von BPN für Presse- und Infopostsendungen. Für das Publikum sind wir eine feste Größe im Rahmen der CO-REACH, so dass wir auch im nächsten Jahr wieder vor Ort sein werden.“
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