Liebesspielzeug für alle!

Lea-Sophie Cramer, Mit-Gründerin des Online-Sexshops Amorelie
Lea-Sophie Cramer, Mit-Gründerin des Online-Sexshops Amorelie

2013 ist Lea-Sophie Cramer gemeinsam mit Sebastian Pollok ein echter Start-up-Coup gelungen. Die beiden gründeten den Online-Sexshop Amorelie und sprachen damit als erstes Unternehmen gezielt Menschen an, die sich zwar für Sexspielzeug interessieren, denen es in den typischen Ladengeschäften aber zu schmuddelig zugeht. Mit dem Konzept bekam Amorelie von Beginn an enorme Aufmerksamkeit und wuchs rasant. 2015 übernahm ProSieben Sat. 1 Media 75 Prozent. Über die Bedeutung von TV, die Schwierigkeiten bei Social Media und die Tücken der Namensfindung berichtet Lea-Sophie Cramer.

Frau Cramer, als Sie mit Ihrem Online-Sexshop gestartet sind, haben Sie sich in einen heiklen Markt gewagt. Die Positionierung von Amorelie muss deshalb enorm wichtig gewesen sein. Wie sah Ihre Strategie zur Gründung aus?

Lea-Sophie Cramer: Amorelie entstand unter anderem aus der Beobachtung heraus, dass es keinen passenden „Ort“ gab, um sich über qualitative Produkte für das Liebesleben zu informieren und beraten zu lassen – ohne sich unwohl zu fühlen. weiterlesen

Datenschutz 4.0: Die neuen Regeln der EU-Verordnung verändern das Marketing

Grafik: MBS Nürnberg GmbH für's CO-REACH Magazin #44.
Grafik: MBS Nürnberg GmbH für’s CO-REACH Magazin #44.

Als im Jahr 1995 die aktuell gültige EG-Datenschutz-Richtlinie in Kraft trat, steckte das Internet gerade in den Kinderschuhen. Big Data, Internet of Things oder Social Media hatte niemand im Kopf. Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz ist sogar noch deutlich älter. Versuche, die beiden Werke der technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung anzupassen, waren nicht erfolgreich. Mit der neuen Datenschutz-Grundverordnung schafft die Europäische Union nun einen EU-weit verbindlichen Rechtsrahmen.
Umzusetzen ist die neue Verordnung ab Mai 2018. Und auch wenn einige Punkte noch verhandelt werden – vieles ist bereits fixiert. „Für deutsche Unternehmen ändert sich vor allem eines: In allen EU-Ländern gelten künftig identische Regeln. Das erleichtert den Wettbewerb ungemein“, sagt Dr. Sachiko Scheuing. Sie ist Vorstandsvorsitzende des größten europäischen Dialog-Marketing-Verbands (FEDMA) und berät Entscheidungsgremien der EU. Einheitliche Regeln entstehen beispielsweise durch den Wegfall sogenannter Listendaten – einer deutschen Spezialität. Das sind für Werbezwecke zulässige Informationen über Bestandskunden wie Name, Geburtsjahr, Berufsbezeichnung oder Anschrift. Künftig dürfen auch ohne ausdrückliche Einwilligung weitere Kundendaten verwendet werden. Das macht viele Vorteile von Big Data legal nutzbar.
Für Unternehmen, die sich sorgen, ob neue Produkte, Dienstleistungen und Marketingmaßnahmen rechtskonform sind, hat Dr. Scheuing einen Tipp: „Wer den Datenschutz bei den ersten Entwicklungsschritten schon mitdenkt, hat eine hohe Innovationssicherheit und spart langfristig Kosten.“ weiterlesen

Dem Influencer auf den Zahn fühlen

Andre Krüger, Digital Creative
Andre Krüger, Digital Creative

Ein Anruf bei … André Krüger   

André Krüger entwickelt Kommunikationsstrategien für die digitale Welt. In eines seiner Projekte platzen wir mit unserer Frage: Die einen sagen, Influencer-Marketing wird ganz groß. Die anderen sagen, Influencer verlieren ihre Glaubwürdigkeit, weil sie mit zu vielen Marken jonglieren. Was denn nun?

„Es stimmt, dass sich Influencer auf Youtube, Instagram und Blogs stark professionalisiert haben. Aber deshalb kann man ihnen kaum vorwerfen, für zu viele Marken gleichzeitig zu werben. Influencer, die so arbeiten, wissen, dass sie ihr Personal Branding verwässern. Also kommt es auf eine überlegte Auswahl der Kooperationspartner an – und da sehe ich die Verantwortung eindeutig auf Unternehmens- und Agenturseite. Die sollten nicht nur fragen: Wie viele Follower hat XY? Denn die Reichweite verrät nicht, welchen Einfluss ein Influencer auf Kaufentscheidungen hat. weiterlesen

Virtual Reality – Fokusthema auf der CO-REACH 2017

Grafik: MBS Nürnberg GmbH für CO-REACH Magazin Nr.44
Grafik: MBS Nürnberg GmbH für CO-REACH Magazin Nr.44

Exkursion in unbekannte Tiefen: Virtual und Augmented Reality befeuern das Marketing. Aber nur, wenn Sie die Vorteile und Fallen kennen!

Ein klobiges Display vor den Augen und ein offener Mund: Wo immer ein Virtual-Reality-Headset zum Testen bereitliegt, bilden sich lange Schlangen. Neue Technologien machen neugierig. Nach dem ersten VR-Hype stellt sich 2017 die Frage nach dem tatsächlichen Marketingnutzen.

Mit Virtual Reality donnert derzeit ein Medium in den Marketing-Mix, das nach neuen Regeln spielt und Potenzial verspricht. Erstmals werden Bewegtbild, Sound und einfache Formen der Interaktion so kombiniert, dass der Anwender komplett in eine künstliche Welt abtaucht. Die VR-Möglichkeiten verändern sich ständig, viele Erfahrungen müssen erst noch gemacht werden. Festhalten lassen sich aktuell drei Fixpunkte: weiterlesen

Harte Konkurrenz im Posteingang

Grafik by MBS Nürnberg GmbH
Grafik by MBS Nürnberg GmbH

E-Mail Marketing ist mehr als 20 Jahre alt – ein echter Oldie im Online-Marketing-Mix. Wie sind die Aussichten 2017?
Der bevorzugte Weg, um von einer Marke kontaktiert zu werden? Für 55 Prozent der Deutschen ist das nach wie vor die E-Mail (Adobe-Studie). Aus Unternehmenssicht also ein wirksamer Kanal, auch als Ergänzung zu Social Media: „Nach den Updates des Facebook-Newsfeed-Algorithmus‘ haben die Unternehmen schmerzlich erkannt, dass die Reichweite, die sie in den Social Media mühsam aufgebaut haben, nicht ihnen gehört, sondern den Plattform-Betreibern“, sagt Nico Zorn, Partner bei Saphiron Digital Strategy Consultants. weiterlesen

Veranstaltungsleiterin Bettina Focke berichtet im Gespräch über Neues und Bewährtes

CO-REACH Veranstaltungsleiterin Bettina Focke
CO-REACH Veranstaltungsleiterin Bettina Focke

Auf der CO-REACH erfahren Marketing- und Vertriebsprofis sämtlicher Branchen alles über ganzheitliche Kommunikations-Strategien: Agenturen, Adress- und CRM-Anbieter, Online-Unternehmen sowie Print- und Haptik-Dienstleister zeigen auch in diesem Jahr wieder ihre Bandbreite an Services. Ein umfassendes Fach- und Weiterbildungsprogramm ergänzt die Ausstellung: www.co-reach.de/events

Wir haben die Veranstaltungsleiterin Bettina Focke gefragt, auf welche Highlights die Besucher sich freuen dürfen. weiterlesen

Totgesagte leben länger: E-Mail-Marketing bleibt ultimative Maßnahme im Kundendialog – Part II

Quelle: absolit Dr. Schwarz Consulting
Studien-Quelle: absolit Dr. Schwarz Consulting

Warum E-Mail Marketing 2017 den Kundendialog rocken wird – Fortsetzung unseres Beitrags vom 3. April 2017:

Unverzichtbar für den Kundendialog

Stefan Mies, Manager Research and Innovation beim E-Mail-Marketingdienstleister Artegic, sieht nach wie vor beim Kundendialog per Mail klare Vorteile gegenüber Chat-Messengern und sozialen Netzwerken: „E-Mail-Marketing ist unter anderem individualisierbar, automatisierbar, kontextsensitiv, durchgängig messbar sowie effizient und vereint damit alle Fähigkeiten für modernes, kundenzentriertes Marketing in einem Kanal.“

Wenn eine Mailing-Aktion ein Maximum an Leads generieren soll, kommt es nach Einschätzung des Innovationsmanagers Mies auf das Stichwort der Kundenzentrierung an: „Es gilt, ein individuelles Kundenverständnis aufzubauen und zur kontinuierlichen Optimierung der wahrgenommenen Customer Experience durch digitales Dialogmarketing zu nutzen.“ weiterlesen

Totgesagte leben länger: E-Mail-Marketing bleibt ultimative Maßnahme im Kundendialog – Teil I

Dr. Torsten Schwarz, Geschäftsführer von Absolit https://www.absolit.de/
Dr. Torsten Schwarz, Geschäftsführer von Absolit // www.absolit.de

Hunderte Mails überfluten den Posteingang. Irgendwer hat eine neue Anfrage geschickt. Der automatische Nachrichtenüberblick leitet den Tag ein. Schon kommt die erste Pressemitteilung an. Eine Bestellung vom Wochenende wurde endlich bestätigt. Ein neuer Newsletter trudelt ein. Die Diskussion zwischen Kollegen zu einem aktuellen Projekt ufert in diversen Mails aus. Wieder ein Newsletter, eine Pressemitteilung, eine Kooperationsanfrage, ein Werbeangebot. Obendrein noch eine ordentliche Portion an unaussprechlichem Spam. Lesen, Löschen oder für später markieren und ab zur nächsten Mail.

Ob im Büro, in der Kommunikation mit Kunden oder beim Austausch mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sowie bei der privaten Korrespondenz: Jeder kennt ein ähnliches Szenario, das täglich in unseren Köpfen als fast automatisierte Routine abläuft, sobald es um die lieben Mails geht. Keiner möchte mehr E-Mails sehen und lesen, aber irgendwie kommt man nicht mehr drum herum. Kein Wunder, wenn das Marketing schon seit Beginn der digitalen Ära vollumfänglich auf E-Mails setzt, um Produkte und Services bei potenziellen Kunden anzupreisen. Doch worauf kommt es bei den ganzen E-Mails an, die von Unternehmen reihenweise versandt werden und in den Postfächern der Empfänger eintrudeln? weiterlesen

Kann Content Marketing den Kundendialog vorantreiben? – Part I

Mael Roth, Consultant Content Strategies bei Scompler
Mael Roth, Consultant Content Strategies bei Scompler

Jedes Jahr wird die Dialogbranche durch zahlreiche Trends beflügelt, von denen sich manche im Nachhinein als reine Hypes entpuppen und wiederum andere zu festen Bestandteilen im Marketingmix werden. Für die CO-REACH 2017 durchleuchten wir die verschiedenen Branchentrends und stellen die relevanten Dinge vor, mit der sich das Dialogmarketing beschäftigen sollte. Nach Influencer Marketing, Native Advertising und Virtual Reality lässt sich Content Marketing als weiterer zentraler Trend für das Dialogmarketing bezeichnen. Wie lassen sich die wirklich relevanten Inhalte aus der Masse an Themen herausfiltern, die täglich auf die Konsumenten hereinprasseln? Welche Chancen bietet Content Marketing dabei überhaupt für den Kundendialog? Auf der Suche nach Antworten standen uns zwei Branchenexperten im Gespräch zur Verfügung und haben das Potenzial von Content Marketing für den Kundendialog erörtert. weiterlesen

Native Advertising: Was macht diesen digitalen Werbetrend so attraktiv? – Part II

Till Göhre, Vice President Sales beim Online-Vermarkter Plista
Till Göhre, Vice President Sales beim Online-Vermarkter Plista

Warum Native Advertising für Marken so interessant ist – Fortsetzung unseres Beitrags vom 1. Februar 2017:

Auf die Geschichten kommt es bei Native Ads an

Marken sollten mitreißende Geschichten und hochwertige Inhalte über die Werbemittel präsentieren, denn dadurch regen sie nach Ansicht von Vermarktungsexperte Coskun Tuna, Geschäftsführer der Seeding Alliance GmbH, die Fantasie der Rezipienten an und würden so im Gedächtnis bleiben. „Jetzt, wo die Effektwerbung in Form von Display Advertising und Spam nicht mehr flächendeckend funktioniert, hat das Online Marketing das Geschichtenerzählen neu für sich entdeckt. weiterlesen