Experteninterview mit CO-REACH Referentin Wibke Ladwig


Nur eine glaubwürdige Story ist eine gute Story“: Wibke Ladwig, Chefin der Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt und Social Web Ranger, spricht im Experteninterview auf der CO-REACH 2015 über das Thema Storytelling.

Gute Geschichten entstehen nicht nebenbei, sondern erfordern die volle Aufmerksamkeit und Zeit des Autors. Ein gutes Storytelling verfügt über mehrere Ebenen, nimmt den Leser ernst, lässt ihm Raum für eigene Entscheidungen und schafft Aufmerksamkeit, so Wibke Ladwig über die theoretischen Grundlagen.

In der Praxis sehen sich Leser jedoch nur allzu häufig mit halbherzig erzählten und wenig kreativen Geschichten konfrontiert. Doch warum investieren Unternehmen nicht öfter in gutes Storytelling, um so relevanter für potentielle Kunden zu werden? Ein Grund dafür ist die schlechte Messbarkeit von gutem Storytelling. Häufig wird versucht, messbare Zahlen zu generieren und so die Qualität des Contents zu bewerten. Die Zahl der Leser und Fans ist jedoch kein Beleg für den Erfolg, auch wenn eine hohe Reichweite für die Verbreitung der Geschichte wichtig ist. Für ein erfolgreiches Storytelling müssen Unternehmen den Mut haben, sich mit Neuem auseinander zu setzen und sich auf unbekanntes Terrain wagen. Viel wichtiger als messbare Werte zu generieren, ist es festzustellen, welche Personen sich von den Geschichten angesprochen fühlen. Durch die Identifizierung der Leser kann die Qualität der geknüpften Kontakte gemessen werden. Fühlen sich besonders einflussreiche Personen einer Zielgruppe, die sogenannten Influencer angesprochen, so ist das Storytelling geglückt. Der zusätzliche Reiz von Storytelling liegt, laut Wibke Ladwig, aber vor allem im Sammeln neuer Erfahrungen und der Gewinnung völlig unerwarteter Erkenntnisse über die Zielgruppe.

Interview & Video: www.vidream.de

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