Was soll das alles mit diesem „Aktivieren“ meiner Nutzer bedeuten?

ACHTUNG: Jetzt noch schnell für die CO-REACH und den Open Summit anmelden!

Über Growth Hacking wird viel geschrieben. Meist viel Unverständliches, mit unendlich Business Denglisch, das selbst der Autor nicht mehr wirklich versteht. Deswegen lösen wir diese Begriffe in unserer kleinen Serie auf. Auf den Punkt und klar verständlich.

Wer jetzt abgeschreckt ist, dass es wieder nur um Online geht: Keine Angst! Growth Hacking funktioniert auch in der analogen Welt, häufig sogar besser als Kombination von analog und digital.

Das einfachste Modell, um den Kernprozess des Growth Hackings zu betrachten, ist der Lean Marketing Funnel:

1. Akquisition – Wie bringe ich den Nutzer auf meine Webseite, App oder auch in meinen Laden?
2. Aktivierung – Wie bringe ich den Nutzer dazu sich bei mir zu „registrieren“, so dass ich ihn wieder kontaktieren kann?
3. Re-Aktivierung – Wie bringe ich den Nutzer dazu wieder aktiv zu werden?
4. Empfehlung – Wie bringe ich den Nutzer dazu mich seinen Freuden und Kollegen zu empfehlen?
5. Umsatz – Wie generiere ich Umsatz mit dem Nutzer?

Teil 2 – Aktivierung

Bei fast allen Firmen ist nach der Akquise eines Nutzers Schluss. „Juhu, wir haben es geschafft, dass der Nutzer bei uns ist. Jetzt machen wir sicher Umsatz mit ihm!“ Leider ist dem nicht so. Beobachtet man einmal das eigene Verhalten, braucht es häufig mehrere positive Kontaktpunkte mit einer Marke bis man wirklich etwas kauft. Ihren Nutzern geht das ganz genauso.

Jetzt ist es aber sehr schwierig sicherzustellen, dass diese Kontaktpunkte auch wirklich stattfinden, wenn ich den Nutzer nicht kenne. Daher gilt es im nächsten Schritt den Nutzer zu „aktivieren“, ihn zugänglich zu machen.

Wege der Aktivierung

Es gibt mehrere Wege einen Nutzer zu aktivieren. Je nach Nutzer kann der richtige Weg unterschiedlich sein, jedoch sind es manchmal doch die Wege, die man nicht vermuten würde, die die besten Ergebnisse liefern.

Zunächst gilt es aber eines festzustellen: Sie sollten niemals das eigentliche Ziel ihres „Growth Hackings“ aus den Augen verlieren. UMSATZ! Es bringt nichts, wenn Sie viele Facebook-Freunde kriegen, aber keiner dieser „Freunde“ jemals etwas kauft. 10 E-Mail Abonnenten, von denen 2 etwas kaufen, sind besser als 100 Facebook-Freunde, von denen keiner etwas kauft. Also, nicht das wirkliche Ziel aus den Augen verlieren.

Die Wege der Aktivierung reichen von verschiedenen Social Media Kanälen (Facebook, Twitter, Pinterest, Instagram etc.), über E-Mail Newsletter und Accounts auf ihrer Website, bis hin zur klassischen Hausadresse. Alle haben ihre Vor- und Nachteile und funktionieren für verschiedene Arten von Nutzern unterschiedlich gut. Überraschenderweise funktioniert der Kanal E-Mail Newsletter immer noch sehr gut.

Relevante Inhalte

Wenn Sie wissen, wie Sie ihre Kunden am besten wieder kontaktieren möchten und dies am besten auch schon auf Erfolg getestet haben, dann müssen Sie sich fragen, warum ein Nutzer von Ihnen kontaktiert werden möchte?

Hier führen alle Wege über relevante Inhalte. Texte, Videos, Bilder und Audio-Dateien, die für den Nutzer wichtig und nützlich sind. Im besten Fall darauf abgestimmt, wie er auf ihre Website/Repräsentation gekommen ist. Er suchte z.B. nach „Growth Hacking“ und landet dann nicht einfach auf Ihrer Startseite, sondern direkt auf einer Landing Page, die sich genau mit diesem Thema beschäftigt.

Häufig gibt man dem Nutzer einen guten Vorgeschmack auf die Qualität der für ihn relevanten Inhalte. Um dann weitere Inhalte dieser Art zu erhalten, muss er sich „aktivieren“ lassen. Er meldet sich also z.B. für einen E-Mail Newsletter an, um ein E-Book zu erhalten, oder er liked eine Facebook-Seite, um das neue Musik-Video anschauen zu können.

Das Erlebnis des Nutzers

Sie bringen die richtigen Nutzer auf ihre Seite, Sie haben relevante Inhalte für diese Nutzer und Sie bieten einen Weg mehr von diesen Inhalten zu erhalten, trotzdem können Sie die Nutzer aber nicht aktivieren?

Dann müssen Sie das Erlebnis Ihrer Nutzer genau unter die Lupe nehmen.
• Ist sofort erkenntlich worum es auf ihrer Seite geht?
• Ist es offensichtlich was der Nutzer tun muss, um „aktiviert“ zu werden?
• Wirkt ihre Seite auf den Nutzer vertrauenswürdig?

Schaffen Sie es so seine User Experience nach diesen Fragen zu verbessern, haben Sie einen sicheren Weg Nutzer berechenbar zu aktivieren.
Wie Sie diese „aktivierten“ Nutzer dazu bringen, wieder zu kommen und irgendwann auch mal etwas bei Ihnen zu kaufen, erfahren Sie in Teil 3 unserer Serie!

Ansonsten können Sie sich über diese und viele weitere Themen auf dem Open Summit während der CO-REACH 2015 informieren und austauschen. Gleich hier anmelden!

Von Tim Schikora Insight Innovation

Write a Comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>