Interview für den Open Summit #5 Olaf Hartmann

 

OOSE Workshop & FridayWer bin ich?
Ich bin Olaf Hartmann aus Remscheid, Geschäftsführer bei der Touchmore GmbH.

 

Olaf reichte folgenden Sessionvorschlag ein:

„Sweat the small stuff“:
Eine Anleitung für multisensorisches Dialogmarketing

 

 

 

 

OS: Hallo Olaf! Schön, dass Du dabei bist. Verrate uns doch erst einmal wer Du bist und woher Du kommst.

OH: Ich bin Geschäftsführer der Verkaufsförderungsagentur Touchmore. Ich komme aus Remscheid, das genau in der Mitte zwischen Köln und Düsseldorf im Bergischen Land liegt.

 

OS: Welche Ausbildung hast Du und woran arbeitest Du derzeit?

OH: Ich komme aus der internationalen Werbung des Bayer Konzerns, war 7 Jahre Referent am Institut für Betriebswirtschaft der Universität St. Gallen und schreibe zur Zeit noch an meinem Buch „Touch! – Werben und Verkaufen mit dem Haptik-Effekt“, das im Herbst in der Neuromarketing Reihe des Haufe Verlags erscheinen wird.

 

OS: Wie bist Du auf Deine Session gekommen?

OH: Durch Beobachtungen aus unserer Praxis, dass die Multisensorik und besonders die Haptik im Dialogmarketing eine besondere Rolle spielt. Sie beeinflusst unbewusst unsere Wahrnehmung und damit unser Verhalten.

 

OS: Was spornt Dich am Thema besonders an?

OH: Trotz – oder gerade wegen – der Digitalisierung unserer Welt gewinnt die Haptik wieder an Bedeutung. Schon 1983 prophezeite John Naisbitt den Megatrend High Tech – High Touch der heute Wirklichkeit ist. Je technisierter die Welt, desto größer ist das Bedürfnis nach realen Begegnungen und realen Erlebnissen – nach dem Gefühl der Echtheit und Verlässlichkeit. Berühren ist ein menschliches Urbedürfnis und verbindet uns mit der Welt und gibt uns ein Gefühl von Sicherheit. Ohne Berührung fehlt etwas Entscheidendes. Es geht deshalb in Zukunft nicht mehr nur um die Menge der Kontakte, sondern auch um die Qualität, denn es erreicht uns sowieso zu viel, aber zu wenig berührt uns.

 

Die Rolle haptischer Medien wie zum Beispiel im klassichen Dialogmarketing wandeln sich dabei. Hier geht es heute hauptsächlich um die Kontaktqualität und Vernetzung mit digitalen Kanälen nicht mehr um die Geschwindigkeit oder Quantität der Information.

 

Aus dem Produktdesign wissen wir, dass Berührung einzigartige Emotionen schafft und Differenzierung von Marken ermöglicht; und die Haptik ist der entscheidende Sinn wenn es darum geht, ein Versprechen glaubwürdig zu machen. Wir können uns versehen und verhören, aber verfühlen kennt unsere Sprache und unsere Psyche nicht. Das heißt Nutzen fühl- und damit begreifbar zu machen ist eine einzigartige Chance Glaubwürdigkeit zu gewinnen und sich im Wettbewerb zu differenzieren. Marketing, dass seine haptischen Touchpoints – und dazu gehört eindeutig das crossmediale Dialogmarketing – nicht optimal nutzt, verschenkt wertvolles Wirkpotenzial. Die digitale Revolution hat die Evolution nicht überholt. Deshalb ist in einer optisch und akustisch überreizten Welt die konsequente Nutzung der kommunikativen Kraft der Haptik „The Next Big Thing“.

 

OS: Wie können wir uns am besten auf Deine Session vorbereiten?

OH: Indem ihr konkrete Probleme und Aufgabenstellungen mitbringt und schon einmal selber überlegt, wir man implizit Euer Nutzenangebot bzw. Eure Botschaft berührbar und damit leichter begreifbar macht.

 

OS: Was wird uns noch alles in Deiner Session erwarten?

OH: Viele wertvolle Tipps aus der Werbepsychologie, der Verhaltensökonomie und des Neuromarketing und auch lebhafte Diskussion mit Sebastian Haupt und mir.

 

Mehr Informationen zu Olaf Hartmann gibt es unter folgenden Links:
www.touchmore.de,
www.touchmore.de/blog,
www.facebook.com/touchmore.hapticals
www.logoloop.eu

 

Hashtags: #multisensorik #dialogmarketing

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