Stippvisite: Zur Hölle mit Tipps & Tricks!?

Rezepte und Tipps helfen. Kochen muss man auch in der digitalen Küche selber.
Rezepte und Tipps helfen. Kochen muss man auch in der digitalen Küche selber. Foto: Wibke Ladwig

Tipps, Tipps, lauter Tipps: An guten (und schlechten) Ratschlägen herrscht insbesondere in Social Media kein Mangel. Einer der Gründe ist hausgemacht: Nahezu jeder Ratgeber (sic!) für unternehmerische Social Media Strategien empfiehlt, sich mit Fach- und Expertenwissen zu positionieren. Das führt zu amüsanten Supersuperlativen und die „10 Punkte für Ihr perfektes Social-Media-Posting“ wurden längst abgelöst von den „10 ultimativen Punkten für Ihr perfektes und absolut allerbestes Social-Media-Posting“.

Nun ist aber an Tipps ebenso wenig auszusetzen wie an Beiträgen, mit denen Sie Ihr Wissen erläutern und vermitteln. Entscheidend ist, was wir als Leser damit machen: Aus allen Tipps, Best-Practice-Beispielen und Fachbeiträgen gilt es, Passendes zu identifizieren und auf eigene Strategien zu übertragen. Der einfache Weg durch akkurates Befolgen von Expertentipps führt oft nicht nachhaltig zu einer Weiterentwicklung. Social Media und die digitale Transformation sind ein fließender Prozess. Je besser man selbst diesen Prozess begleitet und durchdringt, desto leichter kann man auch die Güte und Brauchbarkeit von Fachbeiträgen und Tipps einschätzen – und auf die eigenen Anliegen übertragen. weiterlesen

Kostprobe: Ein Gespräch mit Klaus Eck über Veranstalter und Blogger

Klaus Eck
Kennt beide Seiten: Berater und PR-Blogger Klaus Eck

In unserer neuen Reihe Kostprobe sprechen wir mit Menschen, die sich aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln mit Kommunikation befassen. Uns interessiert, wie Menschen miteinander in geschäftlichen Zusammenhängen umgehen und wie digitale und analoge Welt zusammenwachsen. In der ersten Folge haben wir mit Klaus Eck über den Umgang von Veranstaltern mit Blogs und Bloggern gesprochen.


Wibke Ladwig
: Du besuchst viele Veranstaltungen, ob Messen oder Konferenzen, und veranstaltest auch selbst schon seit Jahren etwa das Bloggertreffen oder den Social Media Club München. Nun ist die Bedeutung von Social Media für letztgenannte Veranstaltungen unbestritten. Ich denke auch, wir sind uns einig, dass Social Media auch für Messen und Konferenzen unabdingbar sind. Eigentlich. Aber in der Praxis sieht das oft noch anders aus. Wie sind Deine Erfahrungen mit Veranstaltern und Social Media? weiterlesen

Stippvisite: Die Kunst des Kuratierens

Sammlungen pflegen und Ausstellungen gestalten: Als eigener Kurator im digitalen Raum (Foto-Credits: Wibke Ladwig)
Sammlungen pflegen und Ausstellungen gestalten: Als eigener Kurator im digitalen Raum (Foto-Credits: Wibke Ladwig)

Wenn ich von Kuratoren lese, denke ich zunächst an Museen. Eine Kuratorin oder ein Kurator gestaltet – knapp gefasst – das Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm in einem Museum. Unter Kuratieren versteht man im digitalen Raum inzwischen jedoch gemeinhin die Selektion und Zusammenstellung von Inhalten zu einem Thema. »Die chaotische Fülle des Netzes ruft nach Pflege (cura) und Sortierung«, schrieb Joachim Günther (NZZ) in einer recht kritischen Betrachtung des inflationär benutzten Begriffs des Kuratierens. Kuratieren macht Inhalte zugänglich, sortiert, ordnet ein und spart im besten Falle Zeit.

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Warum Blogger für Messeveranstalter das Salz in der Suppe sind

Blogger - Das Salz in der Suppe, Credits: Wibke Ladwig
„Ich lebe von guter Suppe und nicht von guter Rede“, sagte Moliére und fragte nach Salz. Quelle: Wibke Ladwig.

Die Messe Frankfurt hat eins. Die Koelnmesse und die Messe Düsseldorf auch. Ebenso die NürnbergMesse: Ein Blog. Immerhin ist ein Blog ein ausgezeichnetes Mittel, um Geschichten über die Vielfalt der Veranstaltungen zu erzählen. Informationen lassen sich in einem Blog unterhaltsamer aufbereiten, als das etwa auf der Website oder in einem Newsletter der Fall ist. Deshalb haben wir von der CO-REACH ebenfalls ein Blog.

Sind die Messeveranstalter also Blogger? An dieser Stelle wird mancher schmunzeln. Meist heißt es eher „Wir bloggen auch“ und nicht „Wir sind Blogger“. Was genau ein Blogger ist, ist verzwickter, als man zunächst denken mag. Ist ein Blogger, wer ein Blog hat?

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